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Bachelorstudium

Aus Algen können wertvolle Wertstoffe gewonnen werden. Die Anwendung ist vielseitig: von der Medizin, über die Nahrungsgewinnung bis zur Lieferung nachhaltiger Energie in Form von Biogas.
Bild: Martin Seemann

Life Science Engineering (LSE) bezeichnet ein Fachgebiet, das an der Schnittstelle zwischen Ingenieurwissenschaften und Lebenswissenschaften (Life Sciences) steht. Die sich daraus ergebenden Anwendungen dienen dem Schutz der Gesundheit des Menschen (pharmazeutische und medizinische (Bio-) Technologie) oder dem Umweltschutz (Abwasseraufbereitung, Energieeffizienz). Aufgrund gegenwärtiger und zukünftig zu erwartender gesellschaftlicher Entwicklungen in den jeweiligen Einzelbereichen gewinnt auch das fachgebietsübergreifende Life Science Engineering zunehmend an Bedeutung.

Wenn Sie sich für Ingenieurwissenschaft im Spannungsfeld zwischen der Bioverfahrenstechnik, Medizinischer Biotechnologie, Pharmazie und Apparatetechnik interessieren, ist Life Science Engineering für Sie genau das richtige Studienfach!

Den Aufbau des Studiums finden Sie hier.

Als Gegenstand des LSE ergibt sich z.B. die Gestaltung von Produktionsprozessen und von Produkten, die der Gesundheit der Menschen dienen. Dazu gehören u.a. die Entwicklung funktionaler Lebensmittel, neuer Medikamente, Herstellungsverfahren und Bioreaktoren sowie Aspekte des Umweltschutzes (u.a. Design neuartiger Analysetechniken).

Mögliche Einsatzfelder:

  • Prozessdesign in Labor-, Technikums- und Industriemaßstab
  • Entwicklung, Produktionsplanung u.a. biotechnologischer Produkte
  • effizienter Rohstoff-/Energieeinsatz durch Prozessoptimierung
  • Entwicklung (kleiner) medizinischer Geräte und Verfahren
  • Planung und Konstruktion von Anlagen und Apparaten

  • Interesse daran, die Welt und ihre mathematischen und physikalischen Zusammenhänge kennen zu lernen
  • Interesse an Biologie und Chemie
  • Interesse an der Lösung ingenieurwissenschaftlicher Fragestellungen
  • Interesse am Arbeiten im Team
  • Eigenständiges Arbeitsvermögen (Selbstorganisation)
  • Freude am wissenschaftlichen Experimentieren

  • Das interdisziplinäre Lehrangebot an der Universität wird durch fachspezifisches Wissen externer DozentInnen aus der Industrie ergänzt.
  • Hochschulpraktika, Arbeitsmöglichkeiten als studentische Hilfskraft sowie zahlreiche Kooperationen der Lehrstühle des Departments CBI mit den Forschungsinstituten und der Industrie helfen den Studierenden, einen Einblick in die Verfahrenstechnik zu bekommen
  • Die Universitätskliniken in Erlangen bieten Zugriff auf nahezu alle Disziplinen der modernen Medizin.
  • Clusterinitiativen oder auch der Energiecampus erweitern das Spektrum an zukunftsträchtigen Beschäftigungsfeldern.

Unsere Studiengänge sind zulassungsfrei. Nähere Informationen über die Bewerbung und Einschreibung finden Sie auf den Seiten der FAU hier: https://www.fau.de/studium/vor-dem-studium/bewerbung/)

Vor dem Beginn des 1. Fachsemesters wird Ihnen ein Mathematik-Vorbereitungskurs angeboten. Der Kurs hat die Form eines Mathematik-Repetitoriums: innerhalb von zwei Wochen wird der Mathematikstoff der letzten beiden Schulklassen zur Einstimmung auf das Studium wiederholt. Die Teilnahme an der Veranstaltung wird dringend empfohlen.

Zu Beginn jedes Wintersemesters werden Einführungsveranstaltungen für die Bachelorstudienanfänger/innen organisiert. Am ersten Montag der Vorlesungszeit (Mitte Oktober) werden Sie von einigen unserer Professoren und Dozenten offiziell begrüßt. Dort werden Ihnen wichtige Informationen für einen guten Start ins Studium komprimiert vermitteln. Am Freitag vor Vorlesungsbeginn findet in der Regel die Einführungsveranstaltung der Fachschaftsinitiative statt, die ebenfalls sehr zu empfehlen ist.